Menschen bei solique: Kristina Fricker, CEO Assistant & Office Manager
8. Oktober 2026
Wer bei solique arbeitet, bringt mehr als Fachkompetenz mit: Ebenso wichtig sind Neugier, Leidenschaft und der Wunsch, gemeinsam etwas zu bewegen. In unserer Serie «Menschen bei solique» erzählen Mitarbeitende aus ihrem Berufsalltag und davon, wie sie in ihrer Freizeit den nötigen Ausgleich finden. Heute stellen wir Kristina Fricker vor, CEO Assistent und Office Manager bei solique. Das Interview führte die Redaktion von insideNEWS.
Liebe Kristina, stell dich bitte kurz vor.
Hi, ich bin Krissy und gerade 41 Jahre alt geworden. Ich lebe mit meinem Mann im schönen Oberbaselbiet. Seit zehn Jahren arbeite ich in der Administration, zuvor war ich als diplomierte Pflegefachfrau im Spital tätig. Vor vier Jahren bin ich zu solique gekommen und habe als Sachbearbeiterin Faktura angefangen – heute bin ich als CEO Assistant und Office Managerin tätig.
In deiner aktuellen Funktion bist du die koordinierende Drehscheibe bei solique. Was reizt dich an dieser Herausforderung?
Der Reiz liegt für mich ganz klar im Multitasking und in der Vielseitigkeit. Kaum etwas läuft ohne Unterbruch – und genau das liebe ich. Während ich Rechnungen schreibe, braucht der Chef spontan ein Zugticket und am Telefon wartet ein Kunde mit Fragen. In solchen Momenten den Überblick zu behalten, Prioritäten zu setzen und trotzdem alles sauber abzuwickeln – das ist mein Ding.
Was sind deine wichtigsten Aufgaben – und wie verläuft ein typischer Arbeitstag?
Zu meinen wichtigsten Aufgaben gehören das Fakturieren – und das Bestellen von Kaffee. Denn ohne Einnahmen keine Löhne und ohne Kaffee Chaos. Ich betreue grosse Teile der Buchhaltung, das Vertragsmanagement und unser ERP-System, erstelle Auswertungen und halte im Hintergrund viele Fäden zusammen. Einen typischen Tag gibt es kaum – ausser Anfang des Monats. Dann gilt: Lizenzen verrechnen und Abrechnungen raus.
Dein Aufgabenportfolio setzt viel Organisationstalent voraus. War das schon immer eine deiner Stärken?
Oh ja, total! Struktur, Listen, Planung? Liebe ich! Als Pflegefachfrau auf der Notfallstation musste ich innert Sekunden priorisieren – das prägt fürs Leben. Wer da nicht sortieren kann, verliert schnell den Überblick. Und wer zwei Hochzeiten organisiert hat, weiss: Planung ist alles. Deko, Ablauf, Drama? Her damit!
Wer dich persönlich kennt, weiss, dass du buchstäblich Farbe ins Büro bringst. Was bedeutet dir kreativer Ausdruck durch Mode und Frisuren?
Mode ist mir grundsätzlich nicht wichtig – Hauptsache gepflegt und authentisch. Aber im Dezember blühe ich richtig auf: Jeden Tag ein anderer Weihnachtspullover, das ist «Very Serious Business». Ich liebe es, damit ein Lächeln zu schenken und etwas Leichtigkeit in den Alltag zu bringen. Generell mag ich Farben – am liebsten grell und Neon. Uns wurde das Farbsehen nicht einfach so geschenkt, also warum alles in Grau halten?
Viele erleben dich als «gute Seele» bei solique. Was ist dir im Umgang mit Kollegen und Kunden besonders wichtig?
Humor ist für mich unverzichtbar – das Leben ist ernst genug, da darf man auch mal lachen. Gleichzeitig sind mir Offenheit und Ehrlichkeit extrem wichtig. Wenn etwas nicht passt, dann bitte direkt ansprechen. Nur so kann man Lösungen finden. Ich mag Klartext, aber immer respektvoll und mit einem Lächeln. Spielchen? Nicht mein Stil.
Du bist als Kind eines deutschen Auswanderers in den USA aufgewachsen. Kommt dir dieser Hintergrund im Arbeitsalltag zugute?
Absolut – besonders im Austausch mit unseren amerikanischen Kunden. Englisch ist meine Muttersprache, daher sind diese Gespräche locker und unkompliziert. Ich kann einfach drauflos plaudern. Manchmal vermisse ich es sogar, im Alltag nicht mehr Englisch zu sprechen, weil es sich für mich so natürlich anfühlt.
Was vermisst du vielleicht aus deiner Zeit in den USA?
Ganz klar die offenen Kamine zur Weihnachtszeit – Strümpfe aufhängen, knisterndes Feuer, festliche Stimmung überall. Ich bin definitiv ein kleiner Weihnachts-Junkie. Auch die farbige, oft etwas übertriebene Deko fehlt mir. Und obwohl ich die Berge sehr liebe, vermisse ich ab und zu die Weite der Prärien – dieses Gefühl von endlosem Horizont und grenzenloser Freiheit.
Wie gehst du mit Tagen um, an denen gefühlt alles gleichzeitig bei dir landet?
Erst mal: Stopp. Tief durchatmen. Dann sortiere ich alles im Kopf, setze klare Prioritäten und arbeite Punkt für Punkt ab. Wenn das Chaos zu laut wird, schnappe ich mir meinen Hund Zac und gehe mit ihm für ein paar Minuten an die frische Luft – das wirkt wie ein Reset-Knopf. Und falls es Überstunden braucht, ist das für mich völlig okay. Genau diese Dynamik mag ich.
Was machst du in Deiner Freizeit, um abzuschalten und neue Energie zu tanken?
„Abschalten“ ist relativ. Energie tanke ich draussen mit Zac – Frisbee, Feld, frische Luft. Kreativ werde ich beim Malen, Nähen oder am Klavier, das ich seit meinem vierten Lebensjahr spiele. Als Fasnächtlerin bin ich zudem ab Herbst im Wagenbau aktiv. Im Sommer findet man mich auf dem Modellflugplatz. Und wenn wirklich nichts läuft: Sofa, Cheminée, Weihnachtsfilm-Marathon – pure Seelenmagie.
Worauf freust du dich in naher Zukunft – privat oder beruflich?
Wir wollten uns seit Jahren privat einen Oldtimer zulegen – und diesen Traum haben wir uns kürzlich endlich erfüllt. Gemeinsam unterwegs sein, neue Orte entdecken und Erinnerungen sammeln. Genau das ist für mich echtes Glück: Zeit zusammen zu verbringen, schöne Momente zu erleben sowie das Gefühl von Freiheit auf vier Rädern zu geniessen.
Liebe Kristina, vielen Dank für das anregende und interessante Gespräch. Wir wünschen dir viel Freude und Erfüllung bei all deinen Aktivitäten.
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